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Was versteht man unter "Bioenergieträger"?

Bioenergieträger liegen in vielfältiger Form vor. Zu den Festbrennstoffen gehören unter anderem:

bioenergie

  • Holz und Holzreste aus der Durchforstung, der Waldpflege und dem Einschlag, aus Sägewerken oder aus Recyclingholz,
  • Energieholz, d.h. speziell angebaute, schnellwachsende Baumarten wie Pappeln und Weiden ("Kurzumtriebshölzer"),
  • Landwirtschaftliche Reststoffe (Stroh)
  • Speziell angebaute Energiepflanzen auf Stilllegungsflächen.
Bei den flüssigen Bioenergieträgern, die z.B. als Treibstoff dienen können, sind von Bedeutung:
  • Zucker- und Stärkepflanzen zur Umwandlung in Ethanol,
  • Ölhaltige Pflanzen wie Raps und Sonnenblumen zur Produktion von Pflanzenöl.
Als gasförmiger Bioenergieträger ist zu nennen:
  • Biogas, das aus landwirtschaftlichen Reststoffen wie Gülle durch eine mikrobielle Umsetzung ("Vergärung") gebildet wird.