Was passiert wenn der Wind nicht bläst?
Der Wind ist launisch und passt nicht immer zum Energiebedarf der Verbraucher. Eine Flaute muss mit Energie aus anderen Regionen und Kraftwerken ausgeglichen werden.
Doch nicht nur Windenergie bedarf der Bereitstellung von Reserve- und Regelenergie. Schwankungen in Stromangebot und Nachfrage treten bei allen Energieformen auf.
Stromerzeugung aus Windkraft ist mittlerweile sehr gut prognostizierbar. Die zu erwartende Windleistung kann 48 bis 72 Stunden vorher - mit einer Abweichung von durchschnittlich sieben Prozent - vorhergesagt werden. Nur für den nicht sicher prognostizierbaren Anteil muss Regelenergie bereitgehalten werden. In Österreich kann aufgrund der zahlreichen Speicherkraftwerke die Ausregelung technisch relativ leicht bewerkstelligt werden. Insbesondere im Winter spart jede Kilowattstunde Windkraft den Einsatz von Wasser in solchen Speicherkraftwerken - und zwar unabhängig vom Zeitpunkt der Einspeisung.



