Klimagipfel
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12.12.2011
Nein zu CCS-Projekten in Entwicklungsländern?
Auf der Klimakonferenz in Durban wird derzeit verhandelt, ob CCS - Die Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid im Untergrund - in den sogenannten Clean-Development-Mechanismus (CDM) aufgenommen werden soll.

NGOs und der NABU warnen vor der Aufnahme von CCS-Projekten in Entwicklungsländern. Foto: Greenpeace
Wenn CCS-Projekte unter den CDM fallen, könnten westliche Industrieländer und Konzerne ihre Emissionsbilanz künftig aufwerten, indem sie in CCS-Projekte in Entwicklungsländern investieren. Der CO2-Ausstoß, der durch das CCS-Projekt in dem betreffenden Entwicklungsland vermeintlich vermieden wird, wird dem Investor gut geschrieben. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und NGOs warnen die EU eindringlich davor, auf der UN-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban einer Entscheidung zuzustimmen, die den Einsatz der CCS-Technologie zur unterirdischen Ablagerung von CO2 in Entwicklungsländern fördern würde. Entwicklungsländer wie Afrika und Asien seien bezüglich der Sicherheitsstandards noch lange nicht so weit, um CCS mit seiner völlig unausgereiften Technik zu fördern, hieß es von Seiten der CCS-Gegner. Ein Beitrag zur Lösung der Klimaprobleme sei damit nicht gewährleistet. Auf diesem Wege würde der Profit rein in die Industrieländer gehen, die Risiken alleine müssten von den Entwicklungsländern getragen werden.
Ungeklärte Haftungsrisiken
Lesen Sie dazu den Kommentar von Energieexperte Fritz Binder-Krieglstein
www.bmu.de




