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E-Mobilität - 14.02.2012

Elektroauto-Markt kommt nicht in Schwung

PSA Peugeot Citroen ist mit nur knapp 3700 verkauften Fahrzeugen im Jahr 2011 Marktführer in Europa. Unter den wenigen Käufen sind kaum Privatpersonen zu verzeichnen.

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Der neue Elektroflitzer iOn von Peugeot wurde bislang nur in geringer Stückzahl verkauft. Darunter kaum Private.

Grund für den schleppenden Absatz von Elektroautos ist wohl der hohe Preis, die geringe Reichweite der Angebote und die Scheu, ein Auto mit Akku zu kaufen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Printausgabe vom 8. Februar. Von der Marke Peugeot seien laut Peugeot-Deutschland-Chef Thomas Bauch in 18 Ländern Europas 1900 Elektroautos vom Modell iOn neu zugelassen worden, auf Deutschland entfielen dabei gerade einmal 208 Zulassungen.

Der Grund: In Deutschland wird – anders als z.B. in Frankreich – keine staatlich finanzierte Kaufprämie für E-Autos gezahlt, sondern nur die Forschung der Unternehmen an neuen Antriebstechniken unterstützt. Dazu kam, dass der iOn von Mitsubishi für Peugeot in Japan produziert wird – der Transport per Schiff dauert dabei rund drei Monate und das Erdbeben im März 2011 hat die Lieferung zusätzlich erschwert.

Für 2012 erhofft sich Peugeot jedoch mehr potentielle Käufer aus dem Privatkundenbereich. Laut Peugeot-Deutschland-Chef Bauch werde der Konzern dies auch mit günstigeren Preisen unterstützen. Der Kaufpreis beginnt bei 24.700 Euro.

Peugeot ist nicht der einzige Hersteller, dessen Elektroautos am Markt mit nur wenig Begeisterung aufgenommen werden. Schwierigkeiten beim Absatz hat auch der amerikanische Autokonzern General Motors mit dem Chevrolet Volt sowie dem baugleichen Modell Opel Ampera.

Quelle: www.faz.net (Printausgabe)

www.peugeot.at

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