Wärmedämmung
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20.10.2011
Austrian Energy: „Besser Teilsanierung als gar keine“
Mit neuem Heizungssystem und einer energetischen Teilsanierung lässt sich schon ein großer Teil des Einsparungs-Schatzes heben, hat die Österreichische Energie-Agentur ausgerechnet.

Reduktion des Endenergiebedarfs (EEB) basierend auf den beiden Sanierungsvarianten; blau: Einfamilienhäuser, rot: Mehrfamilienhäuser, orange: mehrgeschoßige Wohnbauten. Der linke Balken des jeweiligen Balkentrios zeigt den EEB des unsanierten Gebäudes, der mittlere Balken den EEB des teilsanierten Gebäudes und der rechte Balken den EEB der umfassenden Sanierung
Die neue OIB Richtlinie 6 lasst die enge Blickrichtung allein auf den Heizwärmebedarf hinter sich und ermöglicht es den Bundesländern, in Zukunft auch stärker Endenergie und Gesamteffizienz zu fördern.
Genau in dieselbe Kerbe schlägt eine Studie, die die Vereinigung der Österreichischen Kessellieferanten (VÖK) sowie die Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker in Auftrag gegeben haben. Auftragnehmer war die Austrian Energy Agency (Lebensministerium). Man verglich die verschiedensten Gebäudetypen und Bauepochen und versuchte in Simulationen zu ermitteln, welche Sanierung welche Effekte bringe. Es ging um die Gegenüberstellung von Vollsanierung zu Teilsanierung.
Fazit: Eine Vollsanierung (Fassaden, Fenster, Heizung) sei das Beste, aber bevor aus Finanzknappheit gar nicht saniert werde, ist die Teilsanierung bereits ein großer Schritt.
Austrian Energy Agency





