E-Mobilität
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14.12.2011
Amsterdam steht unter Strom: Stadt will bis 2040 abgasfrei werden
Auf dem Weg zu einer nachhaltigen, klimaschützenden Stadt will die niederländische Metropole bis 2040 umweltschädliche Verbrennungsmotoren gänzlich abschaffen und stattdessen mit viel Geld den Elektromotor auf der Straße und zu Wasser fördern.

Typische Straßenszene in Amsterdam: Bei so vielen Rädern gibts für Fußgänger kaum ein Durchkommen. Foto: privat
Wer schon einmal in der niederländischen Metropole Amsterdam als Tourist unterwegs war, kennt das Problem: Als Fußgänger muss man dort in den engen Gassen und auf Brücken richtig aufpassen, um nicht von Fahrradfahrern (auf holländisch Fietser genannt) niedergemäht zu werden. Ja, richtig, von Fahrrädern und nicht von Autos, die in anderen Städten die größere Gefahr bilden. Eine Unzahl von Drahteseln beherrscht die Amsterdamer Szene (im Zentrum sind es weit über 50 Prozent) und die Stadt musste deshalb auch einen gigantischen Velopark nahe des Bahnhofes errichten, um den Vorplatz wieder für Fußgänger passierbar zu machen.
Lkws, die zahlreichen Ausflugsboote und Frachtschiffe auf den Grachten sollen ebenfalls bald elektrisch betrieben werden. Ein Boot der Stadt, mit dem der Müll eingesammelt wird, fährt schon heute mit Strom.
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