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Energie - 29.11.2011

Umfrage: Kostenfalle Ölheizung!

Steigende Heizkosten provozieren vor allem im Winter den Unmut der österreichischen Öl-Heizer und erhöhen die Bereitschaft zum Wechsel auf erneuerbare Energie.

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Der Wunsch der Bevölkerung auf Erneuebare Energien umzusteigen war noch nie so groß.                     Foto: proPellets

Die Bereitschaft, beim Heizen von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energie zu wechseln, war noch nie so groß wie derzeit. Das ist eines von mehreren Ergebnissen einer Studie, die Meinungsforscher Peter Hajek im Auftrag des Verbands proPellets Austria erstellt hat. Der Grund für die wachsende Wechselbereitschaft liegt vor allem in den rasant steigenden Kosten für Heizöl.82% der Besitzer von Ölheizungen bezeichnen die Heizkosten als große oder sogar sehr große Belastung für ihr Haushaltsbudget.
  • 84% erwarten, dass die Preise noch weiter steigen werden.
  • Mehr als die Hälfte der Befragten kann es sich nicht leisten, die höheren Preise einfach hinzunehmen: 57% erklären, dass sie „etwas unternehmen“ werden, um in der kommenden Saison die Heizkosten zu senken
  • 29% sind entschlossen, deswegen weniger zu heizen – sprich: Sie begnügen sich mit einer geringeren Raumtemperatur als ihnen eigentlich angenehm wäre. 41% geben an, in anderen Bereichen sparen zu müssen um die höheren Heizkosten auszugleichen, genannt werden hier vor allem Urlaub, Freizeitaktivitäten wie Ausgehen und Kaffeehausbesuche, sowie Bekleidung.
„Wir sehen, dass dieses Thema den Menschen allmählich wirklich unter den Nägeln brennt. Das Heizen beeinträchtigt die Kaufkraft, die Bezieher von Durchschnittseinkommen sind zurecht in Sorge, dass der Winter heuer, was die Heizkosten betrifft, enorm kostspielig wird“, weiß Studienautor Peter Hajek. Gleichzeitig mit der Sorge um immer weiter steigende Ölpreise wächst die Bereitschaft, von fossilen Energiequellen auf erneuerbare Energie umzusteigen.
  • 36% wollen „in nächster Zeit“ auf eine andere Energieform umsteigen
  • Von dieser Gruppe wollen wiederum 22% im Laufe eines Jahres und 34% innerhalb der nächsten beiden Jahre umsteigen.
  • Die am häufigsten genannten alternativen Heiztechnologien sind Wärmepumpen (21%) und Pelletsheizungen (19%).
Auch jene Befragten, die grundsätzlich den Wunsch haben, beim Heizen auf erneuerbare Energie umzusteigen, zögern die tatsächliche Entscheidung vielfach hinaus. Die wichtigsten Hürden, die sie zögern lassen:
  • 55% fürchten, dass die Anfangsinvestitionen sehr hoch sein werden.
  • 30% fürchten, dass auch bei Pellets die Brennstoffpreise steigen könnten
  • 13% geben an, einfach zu wenig Informationen zu haben

www.propellets.at



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