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Gastkommentar von Fritz Binder-Krieglstein, Renewable Energies Consulting
Fracking der neue "Sauber-Schmäh"
Werden tief unter der Erdoberfläche Sprengungen ausgelöst, um Schiefergas aus den Gesteinsmassen zu gewinnen, nennt man das „Fracking“. Die Folgen sind nicht eindeutig vorhersehbar, weil auch teils hochgiftige Chemikalien eingesetzt werden. Frankreich sprach sich daher prinzipiell gegen Fracking aus – eine eindeutige Position.

Nun versucht die OMV, zu 31,5 % im Staatseigentum, Fracking in Niederösterreich. Sie verkündete dazu, man mache das vollkommen ökologisch. Veröffentlicht wurden jedoch weder die neue Methode noch die angeblich sauberen Substanzen. Vor möglichen Konkurrenten müsse man nämlich den Technologievorsprung geheim halten.

Die Betroffenen wehren sich bereits mit einer Bürgerinitiative (weinviertelstattgasviertel.at). In einer von der EU beauftragten Studie (auf der Homepage der Bürgerinitiative zum Downloaden) kommt Fracking denkbar schlecht weg. Ebenfalls schon gegen Fracking legte sich der Niederösterreichische Umweltlandesrat Stephan Pernkopf fest.

Die nächste potenziell extrem gefährliche Umweltzerstörung, von den fossilen Sauberleuten verpackt als Sauberschmäh, wird uns vorgesetzt. Das Mindeste zu tun, versteht sich von selbst: eine elektronische Unterschrift. Merci!


Kommentare 

 
#1 Stefanie Töglhofer 2012-03-15 10:59
Na super...dieses "Fracking" bereitet mir mächtiges "Fracksausen"
 

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