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Energieautarkie - 19.07.2010

St. Pölten soll energieautark werden

Geht es nach dem Willen der ÖVP in St. Pölten soll die Stadt bis 2030 die Energie, die sie verbraucht, vollständig selbst erzeugen. Das soll finanzielle Vorteile bringen und Jobs schaffen.

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"Alle Neubauten der Stadt sollen Passiv-Standards entsprechen", fordert Sassmann. Das Wirtschatszentrum in St.Pölten macht den Anfnag.


”Wenig visionär“, findet VP-Vizebürgermeister Johannes Sassmann die Energiepolitik in St. Pölten laut Niederösterreichischen Nachrichten: ”Die Einrichtungen der Stadt verursachen Energiekosten von rund 4 Millionen Euro, das entspricht denen von rund 6.000 Haushalten“, rechnet er vor und präsentiert dann gleich die Visionen seiner Partei: ”Bis 2030 soll St. Pölten energieautark werden. Denn damit kann Geld gespart werden, ohne dass es jemandem weh tut, und es können Arbeitsplätze geschaffen werden.“

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Beispiel für St. Pölten soll die burgenländische 4.000-Einwohner-Stadt Güssing sein, die innerhalb von 15 Jahren unabhängig von Energie-Zufuhr geworden ist und bei dieser Umstrukturierung rund 1.000 Arbeitsplätze geschaffen hat. ”In Güssing dreht sich ein Euro mittlerweile viermal, bis er die Region verlässt“, weiß Sassmann - und wünscht sich auch für die Landeshauptstadt diese Vervierfachung der Wirtschaftskraft.

Erreichen möchten er und seine Parteikollegen das durch energiesparende Maßnahmen und mehr Energie-Effizienz. Förderungen für Solarenergie sollen verdoppelt und ”Umbauten zur Steigerung der Energie-Effizienz gefördert werden“, so Sassmann. Dabei soll die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen und ”alle Neubauten der Stadt im Passiv-Standard errichten sowie veraltete Ölheizung in öffentlichen Gebäuden durch umweltfreundliche Heiztechniken ersetzen.“ Außerdem könnten diese Gebäude mit Solaranlagen bestückt und damit zur Energiequelle werden.

Die Stadt-VP will in dieses Konzept sogar das Umland von St. Pölten einbinden. Sie argumeniert, dass dadurch auch die angrenzenden waldreichen Regionen von Investitionen beispielsweise in neue Hackschnitzel-Anlagen profitieren können.

 

Quelle: NÖN

Bild: "Kammeter"



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