E-Wirtschaft
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07.11.2011
Mellach: Muss Siemens 40 Mio. Pönale zahlen?
Beim Verbund geht´s rund: Seit Monaten wird versucht das Debakel beim Gas-Dampfkraftwerk im südsteirischen Mellach herunterzuspielen – doch es scheint schlimmer als erwartet.

Gewinne aus der Mellach-Produktion lassen auf sich warten © chemiereport.at
Es verdichten sich die Gerüchte, wonach der für Dezember dieses Jahres geplante Start des ersten neuen Blockes bis weit ins erste Quartal 2012 hinein verschoben werden muss. Mit dem Siemens-Generator wird man also – wenn er denn einmal funktioniert – erst viel später zu den errechneten Einnahmen aus dem Stromverbrauch kommen.
Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber musste vor wenigen Wochen zerknirscht eingestehen, dass das neue Kraftwerk um 110,3 Millionen Euro abgewertet werden muss. Die Gaspreise sind nämlich unvermindert hoch – und damit ergibt sich für das Kraftwerk eine „schwierige Profitabilitätssituation“, wie Anzengruber formulierte. Man könnte auch einfach sagen: Gewinne aus der Mellach-Produktion sind so bald nicht zu erwarten, wie die Tageszeitung „Die Presse“ süffisant notierte.
In der Branche munkelt man, eine Personalie bei Siemens könnte ursächlich mit dem Mellach-Problemfall zusammenhängen: Ende September schied der langjährige Siemens-Vorstand Gunter Kappacher plötzlich „einvernehmlich“ aus dem Konzern aus. Kappacher, dem einst sogar ein Sprung an die Konzernspitze zugetraut worden war, war für den Bereich Energie zuständig.
Quelle: Die Presse
Der Börsianer





