Energie-Agenturen positionieren sich neu

Peter Traupmann ist seit Anfang November Chef der Austrian Energy Agency. Foto: Österreichische Energieagentur
Die Österreichische Energieagentur sieht sich selbst als das nationale Kompetenzzentrum für Energie in Österreich. Die dort tätigen 65 Wissenschafter beraten Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte liegen in der „Forcierung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energieträgern im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie Versorgungssicherheit“. Auch internationale Projekte durch Aufträge der EU-Kommission werden über Österreichische Energieagentur abgewickelt.
Ob dies mit dem überschaubaren Budget von sieben Mio. Euro gelingen kann? Traupmann ist guter Hoffnung, zumal durch Forschungskooperationen und Projekte zusätzliche Finanzierungen in Aussicht stehen. Der neue Geschäftsführer möchte vor allem die anwendungsorientierten Forschungen mit der Industrie voranschieben, um „die Praxis stärker einzubeziehen“.
Ähnliches hat auch die neue „Schwester“ vor, die in St. Pölten wohnt: Mit Jahreswechsel startet die Niederösterreichische Energieagentur mit Herbert Greisberger an der Spitze und neun Mio. Euro Budget. Sie bündelt alle relevanten Energie-Aktivitäten des Landes, soweit sie das Ressort von Landesrat Stephan Pernkopf betreffen. Wie weit die Niederösterreicher mit der Energy Austria kooperieren (oder konkurrieren), bleibt abzuwarten.
Quelle: www.energyagency.at





