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Deutsche Post plant E-Auto Anschaffung - 05.10.2011

Deutsche Post überlegt 20.000 E-Autos anzuschaffen

Die Deutsche Post ist der erste große Konzern Deutschlands, der flächendeckend auf „Elektro“ umsteigt. Österreich fährt hinterdrein.

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Deutsche Post steigt auf "Elektro" um

Zustellfahrzeuge der Post sind besonders geeignet, da sie täglich bis zu 200 Stopps und Anfahrvorgänge bewältigen müssen, langsam fahren und das bei kurzen, vorhersehbaren Strecken. Die Batterie wird daher nicht unerwartet erschöpft. Die Aachener Elektroauto-Manufaktur Streetscooter GmbH entwickelt dafür eigens ein batteriebetriebenes Fahrzeug.
Ein Kleintransporter, der für sich für die Zustellung von Briefen und Paketen eignet. Bei vorliegender Serienreife, plant die Deutsche Post bis zu 20.000 Stück bestellen.

Für den deutschen Post-Konzern sind schon jetzt mehr als 3500 Fahrzeuge mit Elektro- und Hybridantrieben sowie alternativen Kraftstoffen unterwegs, davon allein 60 Elektroautos im Briefbereich. Rund 5000 Euro soll das Elektromobil kosten, wenn es nach einer Kleinserie von 2000 Exemplaren ab 2013 in die Serienproduktion geht. Die Modellpalette soll vom kompakten Zweisitzer oder Cabrio bis hin zum Nutzfahrzeug reichen.

Und Österreich?
Mit insgesamt 9.000 Fahrzeugen ist die Österreichische Post das größte Logistikunternehmen des Landes. Jährlich werden in Österreich rund sechs Mrd. Sendungen zugestellt. Der Einsatz alternativer Antriebsmethoden ist aber noch sehr beschränkt. Zu den zwei bereits fahrenden Elektro-Autos sollen im Jahr 2011 nur weitere 18 hinzukommen.

Quellen:
FAZ, Montag 12.09.11, Nr 212, S. 15
Presseinformation Österreichische Post