Fernwärme
-
01.12.2011
Fernwärme: Auf ewig zusammengeschweißt
Schweißmuffen für FW-KMR-Rohre als Qualitätsprodukt werden immer gefragter. Sie sollen eine Langlebigkeit des Fernwärmesystems gewährleisten.

Die neue Schweißmuffe ermöglicht das Induktionsschweißen für FW-Muffen. Foto: KeKelit
Von der Firma KeKelit, dem Hersteller von Fernwärmerohren mit Sitz in Linz, wurde jetzt eine Schweißmuffe entwickelt, die das Induktionsschweißen für FW-Muffen ermöglicht. Dieses neue Verfahren erhielt den Innovationspreis 2011. In der Enducon-Muffe entsteht eine um das Rohr verlaufende 100 % homogene Schweißnaht, realisiert mittels induktiver Erwärmung. Das bedeutet auch, dass aus der Fügezone ausgeleitete Anschlussdrähte entfallen und somit keine Störzonen mehr vorhanden sind.
Besondere Kennzeichen sind:
- Teilbare Induktionsspule (Primärspule) die den Schweißstrom ohne Anschlussleitungen induktiv in das Heizgitter induziert (patentiert)
- Homogenes, weil in sich geschlossenes Heizgitterband (Sekundärspeicher) als verlorenes Heizelement in der Fügezone ohne ausgeführte Anschlussdrähte.
- Das Heizgitter selbst läuft um das Rohr und kann im Gegensatz zur Widerstandsheizwendelschweißung an der Verschlussstelle geschlossen sein
- Eine spezielle, patentierte, Verhakungstechnik macht es möglich, dass an dieser Stelle exakt die gleichen Voraussetzungen erzielbar sind wie über den restlichen Umfang des Rohres
- Möglichkeit der Doppelschweißung (redundantes System)
www.kelit.com




