Jubiläumsjahr - 20.11.2017
Bereits zum zehnten Mal wurde in der vergangenen Woche der Österreichische Klimaschutzpreis in der Siemens City Vienna verliehen.

Die Kategorie „Unternehmen Energiewende“ konnte in diesem Jahr die Kreisel Electric GmbH als Vorreiter im Bereich Akkumulatoren für die Elektromobilität für sich entscheiden. Foto: © Kreisel Electric GmbH / martinproell.com

Aus 173 Projekten, die insgesamt in den fünf Kategorien eingereicht wurden, wählte eine Fachjury mit Unterstützung von ExpertInnen der Klimaschutzinitiative klimaaktiv die jeweils besten vier Projekte, die sich dann der Publikumswertung stellten. Mitgestimmt werden konnte über Telefon, Website und Facebook - in der Kategorie „Unternehmen Energiewende“ wurde der Gewinner ausschließlich von der Jury bestimmt.

Die fünf Sieger dieses Jahres kommen aus Niederösterreich, Oberösterreich, Vorarlberg und der Steiermark. Die „Info-Website Nachhaltig in Graz“ von Beatrix Altendorfer und Andrea Breithuber gewann die Kategorie „Tägliches Leben“, mit dem Projekt „Klimafreundliche Siedlungsentwicklung“ überzeugte die Marktgemeinde Krummnußbaum in der Kategorie „Gemeinden & Regionen“. Die Vetterhof KG aus Lustenau siegte mit dem Projekt „Vetterhof-Gemüsekiste“ in der Kategorie „Landwirtschaft“, die Waldviertler Werkstätten GmbH aus Schrems mit dem Projekt „Die Zukunft beginnt jetzt! – 15 Jahre Sonnen-Gut-Scheine“ in der Kategorie „Betriebe“ und die Kreisel Electric GmbH aus Rainbach im Mühlkreis OÖ mit dem Projekt „Bessere Akkus für saubere Mobilität“ in der Kategorie „Unternehmen Energiewende“.

Der Österreichische Klimaschutzpreis wird seit 2008 gemeinsam vom Umweltministerium und dem ORF in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzinitiative klimaaktiv und Partnern vergeben: In den vergangenen zehn Jahren wurden aus insgesamt fast 3.000 Einreichungen 186 ausgewählt und präsentiert. „Der Österreichische Klimaschutzpreis zeigt eindrucksvoll, dass viele Menschen bereits wichtige Beiträge für eine klimafreundlichere Zukunft leisten – sei es im privaten Umfeld oder auf lokaler Ebene, in der Landwirtschaft genauso wie bei einem Gewerbebetrieb oder in einem Großunternehmen“, so Bundesminister Andrä Rupprechter anlässlich der Verleihung. „Projekte, die in den ersten Jahren noch gute Chancen hatten, gehören heute schon zum Standard. Das gibt Hoffnung, dass die Energiewende gelingen wird.“

Österreichischer Klimaschutzpreis

Kommentare  

#1 Yasmin 2017-11-23 15:42
Spannend: der eine Teil der Republik (FMA) bekämpft die Sonnen-Gut-Sche ine und der andere Teil (Umweltminister ium) zeichnets aus! Gratuliere Heini für den langen Atem in den Mühlen der Bürokratie!!!

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