IEA-Bericht - 10.10.2017
Laut einem Bericht zu erneuerbaren Energien der Internationalen Energieagentur IEA ist erstmals der Einsatz von Solaranlagen weltweit stärker gestiegen als jener anderer Energieträger.

Das Wachstum bei der Wind- und Wasserkraft habe sich laut Bericht im Gegensatz zur Solarenergie verlangsamt. Foto: pixabay.com

In Summe entfielen im vergangenen Jahr zwei Drittel des Kapazitätszuwachses im Energiesektor auf erneuerbare Energien, berichtet das Magazin „trend“ online. Gründe für die starken Steigerungen seien gefallene Preise für erneuerbare Energien und günstige Rahmenbedingungen aus der Politik, heißt es laut „trend“ in dem Bericht der IEA.

Verantwortlich für den Boom der Solarenergie ist der Analyse zufolge vor allem China, das inzwischen 60 Prozent der weltweiten Solarzellen herstellt. Dort fänden sich auch rund die Hälfte der Abnehmer, schreibt das „Handelsblatt“.

„Die Internationale Energiebehörde geht auch für die kommenden fünf Jahre davon aus, dass die erneuerbaren Energien weiter kräftig zulegen werden“, so das „Handelsblatt“. Dabei spiele vor allem Indien eine immer größere Rolle – die Kapazitäten werden sich dort bis 2022 verdoppeln, prognostizieren die IEA-Experten. Obwohl gleichzeitig für die Gesamt-EU eine deutliche Verlangsamung beim Ausbau von erneuerbaren Energien wahrscheinlich scheint, wird eine Steigerung der weltweiten Öko-Strom-Produktion bis 2022 um rund ein Drittel auf 8000 Terawattstunden vorhergesagt.


Bericht „trend“

Bericht „Handelsblatt“

Webseite IEA

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