E-MOBILITÄTS-KONFERENZ - 19.10.2017
Anfang 2018 geht ein weiteres Elektroauto-Sharing in Wien an den Start. Dies war nur eine der Neuigkeiten, die bei der Tagung „e-Mobilität.jetzt“ in Wien-Schönbrunn präsentiert wurden.

Reges Interesse für die Elektro-Mobilität am Kongress "e-mobilität". Foto: Matthias Heschl

Beim Reden kommen die Leute zusammen, das bleibt auch in digitalen Zeiten so. Daher war auch die dritte e-Mobilität.jetzt-Konferenz in Wien gut besucht. Gerade in der E-Auto-Szene tut sich viel und es herrscht großer Bedarf an Info und Austausch. Die Tagung wurde von der "austrian mobile power" gemeinsam mit dem Verlag WEKA Industrie Medien veranstaltet. Moderator und Mastermind Heimo Aichmaier konnte eine bunte Vielfalt an Rednern engagieren, die High-Tech-Industrie für Steuerungen und Interoperabilitäten waren genauso vertreten wie die "einfachen" Nutzer selbst.
 
Wie eben auch der Vorarlberger Nico Prugger, der nunmehr, nach seinem Wirtschaftsstudium, in Wien Geschäftsführer der Firma CAROO ist: "Wir werden Anfang 2018 mit 50 Autos starten." Dabei sein werden nicht nur die kleinen Funcars Twizy, sondern auch der meistverkaufte Elektrowagen Österreichs, der Renault ZOE, und auch die Kangoos derselben Marke (alles siehe www.caroo.at).
 
Beim Kongress wurden auch andere eSharings präsentiert, allmählich entwachsen ja die Pilotprojekte ihren Kinderschuhen und werden selbsttragend erwachsen.
Insgesamt wurden allerdings auch viele Hürden ausgemacht, die die Elektro-Mobilität derzeit noch behindern: Zu viele Verrechnungs-Plattformen, zu wenige Ladepunkte und unpassende, alte Wohnungseigentums-Gesetze, um nur einige Hürden zu nennen.
 
Dafür präsentierten Anbieter wie Asfinag, Verbund, Smatrics & Co. ihre große Anstrengungen, um immer mehr leistungsfähige Ladesäulen zu installieren. Man ist schon dabei, 150 kW Leistungen und mehr vorzuhalten, 2018 sollten einige dieser Hypercharger von ABB bereits in Österreich anzusteuern sein.
 
Ganz sicher spielen schon bald auch die Batterien eine große Rolle – unter anderem erklärte Robert Steinböck von der Porsche-Tochter Allmobil, warum sie mit den oberösterreichischen Spezialisten Kreisel electric eine Kooperation eingegangen ist. Zum Beispiel, um die ungeheuer teuren Lastspitzen nicht bezahlen zu müssen, für die hohe Netzgebühren zu entrichten wären. Man lädt langsam und kann aus der Batterie die Spitzen abdecken.


Weitere infos:
e-Mobilität.jetzt-Konferenz
WEKA Industrie Medien

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