Österreich - 02.10.2017
In einer zweiten Tranche werden zusätzliche Fördermittel in der Höhe von fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Österreich ist im EU-Vergleich Spitzenreiter bei Neuzulassungen von E-Autos. Foto: Klimafonds / Ringhofer

Seit dem Start im vergangenen März haben sich KäuferInnen von privaten Elektroautos bereits über vier Millionen Euro Bundesförderung abgeholt, informiert der Klima- und Energiefonds in einer Aussendung. Seit Jahresbeginn seien insgesamt 4.674 reine Elektroautos und Hybride neu zugelassen worden, was einer Steigerung von mehr als 45 Prozent im Vergleich zu 2016 entspricht.

Gemeinsam mit den Automobilimporteuren fördert das Verkehrsministerium den Erwerb von privaten E-Autos mit bis zu 4.000 Euro. 2.380 Förderanträge von Privatpersonen seien bisher für eine Ankaufprämie eingegangen, daher erfolge nun eine Aufstockung der Mittel um fünf Millionen Euro.

Mit 4.000 Euro gefördert wird im Rahmen der Aktion der private Kauf von Autos mit Elektro- oder Brennstoffzellenantrieb. KäuferInnen von Hybridfahrzeugen erhalten 1.500 Euro, für die Anschaffung eines E-Zweirads gibt es 750 Euro. Die Förderungen können für seit 1.1.2017 erworbene Fahrzeuge mit alternativem Antrieb beantragt werden. Zusätzlich zur Kaufförderung wird der Aufbau der Infrastruktur für E-Autos unterstützt: Beim Kauf eines intelligenten Ladekabels oder einer „Wallbox“-Ladestation erhalten E-AutobesitzerInnen 200 Euro.

Förderung „E-Mobilität für Private“

Webseite bmvit

Kommentar schreiben