E-Dumper - 05.09.2017
Im thurgauischen Lommis in der Schweiz wird aktuell das größte elektrische Plusenergie-Fahrzeug der Welt gebaut.

Der Einsatz des E-Dumpers soll jährlich 130 t CO2 bzw. 50.000 Liter Diesel einsparen. Foto: NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs

Ein umgebauter Muldenkipper Marke Komatsu 605 HD, der 65 Tonnen transportieren kann, soll als so genannter „E-Dumper“ in der Zementfabrik der Firma Ciments Vigier SA Rohmaterial aus dem Steinbruch La Tscharner bis zur tiefergelegenen Förderanlage transportieren. Die Idee: Bei den täglich rund 20 Fahrten soll die 110 Tonnen schwere Maschine keinen Dieseltreibstoff verbrauchen und kein CO2 produzieren, dafür aber Strom generieren.

Die produzierte Energie speichert der E-Muldenkipper dabei in der größten, je in einem Fahrzeug installierten Batterie, so die Arbeitsgemeinschaft „E-Dumper“ in einer Mitteilung. Die Kuhn Schweiz AG und die Lithium Storage GmbH, die die Arbeitsgemeinschaft bilden, haben das ungewöhnliche Fahrzeug in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachhochschulen entwickelt.

Mit einem Teil des gespeicherten Stroms fährt die Maschine wieder in das höhergelegene Abbaugebiet zurück, der Überschuss wird abends ins Netz eingespeist: „Noch nie wurde ein Fahrzeug dieser Leistungsklasse gebaut, das unter rauhesten Umweltbedingungen voll beladen Steigungen bis 13 Prozent bewältigen kann, damit die Batterien von 700 KWh, mit elektrischen Strömen bis zu 3.000 Amperes belastet, bei den Talfahren aber auch um je 40 KWh auflädt, und dabei per Saldo noch als Energie Plus Fahrzeug unterwegs ist.“

Pro Tag und Fahrzeug schätze man den Überschuss auf bis zu 200 Kwh, heißt es weiter. Wenn sich das neue Fahrzeuges bewähre, könne Ciments Vigier SA längerfristig bis zu acht Fahrzeuge rein elektrisch betreiben. Der erste „E-Dumper“ soll schon im heurigen Herbst eingesetzt werden.

E-Dumper 

Kommentare  

#7 Gonzalez Andres 2017-09-24 10:06
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#6 Viktor 2017-09-07 16:14
Beim Bergabfahren ist er beladen daher mehr Ladeleistung für die Batterie
#5 Christian Atzmueller 2017-09-07 15:49
Hoffentlich ist die Batterie nicht schwerer als die Nutzlast. Und irgendwo muss man das Ding ja trotzdem laden können, falls aus irgendeinem Grund dann doch nicht genug Energie in der Batterie übrig ist. Das stellt sicherlich gewisse Anforderungen an die Ladeinfrastruktur.
Die Rechnung mit 40 kWh pro Fahrt und 200 kWh pro Tag an Energiegewinn ergibt meines Wissens 5 Fahrten pro Tag. Bei 20 müssten es mehr sein, oder entsprechend weniger pro Fahrt.
#4 unbekannt 2017-09-07 13:48
***ähm, beim Hochfahren VERBRAUCHEN natürlich...
#3 unbekannt 2017-09-07 13:47
Das Konzept habe ich noch nicht richtig verstanden, aber vermutlich soll er beladen, bergab durch die Rekuperation mehr Energie gewinnen, als beim Hochfahren (leer) gewinnen, richtig???
#2 Wojciech Rogalski 2017-09-07 12:51
Perpetuum mobile gibt es nicht.
Irgendetwas stimmt hier nicht, die Beschreibung nicht komplett.
#1 ulreich werner 2017-09-07 11:53
Finde ich Sitze, die Schweizer sind gescheite Leute.

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