Messe - 30.11.2017
Die "Aquatherm" ist tot, es lebe die BTA, die "Building Technology Austria". Die Messe kommt mit einem ganz neuen Raumkonzept und großen Ansprüchen.

Die neue BTA in der Halle D widmet sich dem gesamten Bereich der Gebäudetechnik. Foto: BTA/Reed Exhibitions

Nun ist die Katze aus dem Sack: Es gibt in Wien eine neue Messe für Planer, Bauträger und Handwerker. Die Reed-Messe stellte heute die BTA vor, die nun jährlich im Herbst stattfinden wird. Erster Termin ist der 12.–13. September 2018, gespielt wird in der Halle D.
Markus Reingrabner, Manager der neuen "Building Technology Austria" hat mehr als 50 Gespräche geführt, mit präsumptiven Ausstellern, Kritikern, Freunden und Marktteilnehmern. Herausgekommen ist ein sehr spezielles Konzept: "Wir haben ein völlig anderes Niveau der Kosten entwickelt, denn die Marketing-Budgets sind kleiner geworden. Wir machen den Fachbesuchern ein gutes Angebot mit einem unkonventionellen Raumkonzept."

Gleich große Boxen
Nunmehr gibt es 132 quadratische Stände zu je 16 m2 um den Preis von 8.500 Euro netto. Alle kriegen um dieses Geld eine Art Full-Service-Package mit Wänden, Decken, Teppich, Strom und weiteren Services, das Ganze ist nach zwei Seiten geöffnet. Die Halle D wird in vier Bereiche gegliedert, deren Namen allerdings noch offen sind. Denn die Aussteller sollen sich eben zu Themenbereichen zusammenfinden. Eine halbe Koje gibt es auch (4.675 Euro), wer in mehreren Themenquatern vertreten sein möchte, kann den Twin-Corner buchen, um immer noch moderate 16.150 Euro.

Der gesamte Bereich der Gebäudetechnik soll abgebildet werden, es ist eine reine B2B-Messe.  Reingrabner: "Wir haben uns gefragt, welche Besuchergruppen wir ansprechen wollen." Man richtet sich eben nicht an die privaten HausbauerInnen, vielmehr sei der Objektbau im Focus. Und dabei: Investieren (Bauträger, Finanziers) – Planen (Architekten und TGA-Planer) – Bauen (Entscheider, Professionisten) – Instandhalten (Gebäudetechnik, Rauchfangkehrer).

Um den Fachbesuchern ein hohes Niveau zu bieten, wird man auch restriktiv vorgehen und darauf schauen, dass das Konzept nicht durch artfremde Aussteller zu sehr verwässert wird. Auch der Großhandel kann nicht einfach ausstellen, sondern wird mit anderen Kooperationen bedient.

Die ersten Feedbacks seien jedenfalls sehr vielversprechend gewesen, sagt Manager Markus Reingrabner, ab 15. Jänner kann man buchen.

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